Das Klaus Team geht Untertage!

Nach der letztjährigen, Corona bedingten  Zwangspause freut sich das Team der Klaus Schreinerei AG umso mehr auf den diesjährigen Weihnachtsausflug.

Zusammen mit den Ehepartnerinnen geht die Reise im Kleinbus  Richtung  Sarganserland, wo das Ziel das Schollberg Bergwerk in Trübbach ist.  Kaum angekommen, wurde die gut gelaunte Gruppe schon vom Betriebsleiter Kurt  Roduner freundlich empfangen. Nach einer kurzen Einführung auf dem grossen Vorplatz bestand die erste Möglichkeit eines Gruppenfotos vor- und auf einem riesigen Dumper. Ausgerüstet mit Schutzhelm und Leuchtweste, ging es dann in den 300m langen Eingangsstollen, wo seit über 35 Jahren untertags Kalkstein abgebaut wird. Überwältigt von den Dimensionen dieses riesigen unterirdischen Labyrinths auf mehreren Stockwerken und einer Gesamtlänge von über 18 km, blieb den Schreinern bei den Erklärungen von Kurt ab und zu die Luft weg. Man musste sich schon sehr an die enorme Grösse dieser unterirdischen Gänge und Hallen und an die Dunkelheit gewöhnen.   In einer grossen Nische lud ein Bagger das von der Sprengung gelöste Material auf einen Dumper, welcher zum Steinbrecher in einem anderen Seitengang fuhr, dessen Dröhnen schon von weitem nicht zu überhören war.

Nach über 2 Stunden Fussmarsch und Staunen, war der unerwartete Höhepunkt der Führung da: Wie geht eine Sprengung? Mit einer riesigen Bohrmaschine werden dutzende 5m tiefe Löcher in die Wand gebohrt, welche dann mit 700 kg Sprengstoff gefüllt- und mit unzähligen Sprengschnüren verbunden werden. Nun heisst es sich in einem etwa 200m entfernten Seitenstollen in Sicherheit zu begeben.

Und dann ist er da: Der Donner und eine enorme Druckwelle, die den Schreinern den Kiefer nach unten zieht. Und schon wieder sind tausende Tonnen Fels gelockert.

Noch etwas benommen geht die eindrückliche Führung Richtung Ausgang wieder ans Tageslicht und hinunter durch die 67m hohe Kiessortieranlage. Voller Eindrücke und froh um unseren doch gemütlicheren Arbeitsplatz in der Schreinerei, macht sich langsam der Wunsch nach Wärme und einem Nachtessen bemerkbar.

Nach einem kurzen Einchecken im Hotel, wird die Gruppe schon im Restaurant des Bergwerk Gonzen erwartet. Im speziellen Bergwerk-Ambiente wird nach dem Apéro ein feines Menu serviert, das die Schreiner sichtlich genossen. Bei vielem Lachen und guten Gesprächen verging die Zeit wie im Flug, so dass niemand bemerkte wie alle anderen Gäste bereits gegangen und ein neuer Tag angebrochen war.

Nach ein paar wenigen Stunden Schlaf und dem Frühstück im Hotel, machte sich die Gesellschaft noch recht müde, aber mit vielen Eindrücken auf den Weg nach Hause.       Dieser Ausflug in eine doch ganz andere Arbeitswelt zeigt den Schreinern abermals, wie wichtig ein guter Teamgeist ist.